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unterwegs zu den Menschen

Christoph & Inka Scharf - 2002 ausgesandt von der Liebenzeller Mission

zur Gemeindegründung in Mecklenburg.

2002 bis 2010 in Schwerin / seit 2010 in Bad Doberan (Ostsee)

 

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  • Christoph Scharf

Corona verändert gerade alles...

Aktualisiert: Juni 2

Hallo zusammen,

Es war und ist viel los gerade auf unserem Planeten. Auch in unserem beschaulichen Mecklenburg hat sich seit März und der Corona-Pandemie so gut wie fast alles in unserem Alltag geändert. Aber die gute Nachricht vorweg: Uns geht es allen gut. Wir sind gesund und trotz allem fröhlich und hoffnungsvoll! Wir wissen das Jesus der Sieger ist und bleibt!

Mitte März haben wir als Familie zusammen mit unseren Zwillingen Lisa und Ellen entschieden, das die Beiden ihr "Work & Travel" Jahr in Neuseeland und Australien abbrechen. Mit den letzten regulären Flügen sind beide am 27. März in Frankfurt gelandet und am Nachmittag mit dem Zug in Rostock angekommen.

Seit dem sind wir als Familie wieder komplett und das wohl noch mindestens bis zum Sommer.

Die Wohnung der Beiden in Berlin ist noch untervermietet und so genießen wir nach längerer Pause wieder mal das Familienleben mit 7 plus Hund, Katze und Hasen.


Gemeinsam konnten wir in den letzten Wochen auch Ostern und Inkas Geburtstag feiern.


Unser Gemeindeleben hat sich natürlich auch von heute auf morgen geändert. Am 8. März war unser letzter "normaler" Gottesdienst. Freitag drauf, am 13. März hatten wir noch die Trauerfeier unserer langjährigen Hausmutter (Haus Gottesfrieden) mit ca. 80 Gästen bei uns in Bad Doberan im Haus Gottesfrieden erlebt. Noch am gleichen Tag wurde aber durch die Medien klar, dass sowohl die Schulen, als auch gemeinsame Gottesdienste erst einmal pausieren müssen.

Am Sonntag, dem 15. März haben wir uns in unserem Gemeindesaal mit ca. 15 Leuten zu einer kurzen Andacht und einer Gebetsgemeinschaft getroffen.


Seit dem produzieren mein Kollege und Prediger Daniel Queißer aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Rostock und ich wöchentliche "Online-Gottesdienste".

In diesen ca. 20-30 minütigen Gottesdiensten versuchen wir unserer Gemeinde weiterhin das Gefühl der "Gemeinschaft" zu geben. Es kommen auch Gemeindeglieder mit Musik, Lesungen und persönliche Erlebnisberichten zu Wort.

Unsere älteren Geschwister rufen wir mindestens einmal die Woche an. Neben den Online-Gottesdiensten haben wir eine Telefonnummer freischalten lassen, auf der die 7-9 minütigen Predigten wöchentlich anzuhören sind. Dadurch haben auch die, die technisch das Internet nicht nutzen können trotzdem die Möglichkeit die Predigten zu hören.

Bisher haben wir 6 Online-Gottesdienste (mit Karfreitag und dem Osterfrühstück) ins Netz gestellt und tatsächlich schon über 1600 Klicks feststellen können.

Zu Ostern haben wir in alle Haushalte unserer Gemeinde einen Briefumschlag mit einer Osterkerze, einem schriftlichen Gruß und Schokolade verteilt. Samuel und Pia haben in Bad Doberan und Parkentin alles mit dem Fahrrad verteilt und ich bin mit dem Auto nach Kröpelin, Neubukow und Kühlungsborn gefahren.


Wir hoffen, glauben und beten, dass nach dem 04. Mai wieder Gottesdienste in irgendeiner Form gemeinsam möglich sein können.


Vermutlich werden wir, um mit allen unseren Gemeindeglieder Gottesdienste feiern zu können alles in unseren großen Garten verlegen müssen. Aber da warten wir mal ab.






Generell sind wir hier in Mecklenburg deutlich weniger von Corona betroffen als alle anderen Bundesländer. Von den aktuell fast 700 bestätigen Fällen sind um die 500 schon wieder gesund. In unserem Landkreis gibt es nur sehr wenige Neuansteckungen.

Da aber Mecklenburg-Vorpommern ein beliebtes Urlaubsland ist, ist das alles gerade vor allem wirtschaftlich eine große Katastrophe.


Es ist extrem ruhig hier im Land, weil wir überall an den Landesgrenzen zu den anderen Bundesländern Grenzkontrollen haben. Aus touristischen Gründen darf hier gerade niemand rein.


Das Foto hier links ist ein Gruß des großen Neptun Hotels in Warnemünde.


Was wir gerade sehr bedauern ist, das Schwester Hilde Häckel, die offiziell am 14. Juni auf unseren Gemeinde-Hof-Fest verabschiedet werden sollte, nun kaum eine Möglichkeit mehr hat sich vernünftig hier z.B. von ihrem Hauskreis zu verabschieden. In welcher Form die Veranstaltung überhaupt am 14. Juni stattfinden kann ist auch noch nicht geklärt. Auch der Umzug selbst wird wohl anders stattfinden müssen als geplant. Hier sind wir aber mit der Liebenzeller Mission und auch intern mit unserem Leitungskreis im Gespräch. Aber Schwester Hilde telefoniert sehr viel und nutzt die freie Zeit für Gartenarbeit auf unserem Gelände. Ihr geht es gut!


Mein Reisedienst, der für Mai geplant war ist auf Mai 2021 verlegt. Geplant ist, dass Schwester Hilde, Inka, unsere MGV Inspektor Sieghard Reiter und ich beim Herbstmissionsfest mit dabei sein werden. Mal schauen, wie es im Herbst aussehen wird.

Am 01. Juni ist noch der Abflug zu einer weitere Israelreise geplant. Hier bin ich für die Bibelarbeiten eingeteilt. Ob diese Reise stattfinden kann entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Ja, Jesus ist wahrhaftig auferstanden und er lebt. Das dürfen wir ohne Coronapause den Menschen hier und auch weltweit weitersagen.

Wir beten und laden Euch ein auch für uns und unsere gerade in dieser für viele angstmachenden Zeit zu beten. Auch beten wir, dass unsere Gemeinschaftsverbände und auch "Unsere Mission" in Bad Liebenzell keine finanziellen Einbrüche erleben müssen. Danke für Eure Spenden und vor allem Danke für alle Gebete.


Wir bleiben mit einander verbunden.

Seit alle gesegnet!


Christoph & Inka,

Lisa, Ellen, Pia, Samuel und Maike Scharf










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